Maß halten im Rettungsdienst

    »Maß halten!« Das fordern die Beschäftigten im Rettungsdienst von den kommunalen Arbeitgebern beim Thema Arbeitszeit. Denn immer noch liegt die maximale Arbeitszeit (inklusive Bereitschaftszeit) bei 48 Stunden in der Woche – neun Stunden mehr als in anderen Teilen des öffentlichen Dienstes. Und das ohne zusätzliche Bezahlung. Das muss sich ändern, meint die Gewerkschaft ver.di und startet eine Kampagne für die Verkürzung der Höchstarbeitszeiten im Rettungsdienst. Im ersten Schritt soll sie auf maximal 44 Wochenstunden begrenzt werden. Dieses Ziel will ver.di in der Tarifrunde 2023 durchsetzen. Bis dahin gilt es, Durchsetzungskraft aufzubauen. Denn bereits in der letzten Tarifrunde hat sich gezeigt, dass die kommunalen Arbeitgeberverbände Verbesserungen blockieren – wenn sie nicht dazu gezwungen werden.

    Zum Start der Kampagne erklärt ver.di in einem Flugblatt und einem Videoclip, worum es geht. Es folgen eine Befragung der Beschäftigten, und »Mottotage« mit Aktionen in Betrieben und Öffentlichkeit. Klar ist: Nur wenn sich die Betroffenen für kürzere Höchstarbeitszeiten engagieren und sich in ver.di zusammenschließen, ist dieses Ziel zu erreichen. Jetzt gilt es: Flugblatt verteilen, Video über Social Media teilen und vor allem, mit den Kolleginnen und Kollegen zu sprechen und sie für die gemeinsame Sache zu gewinnen. Damit es bei den Arbeitszeiten im kommunalen Rettungsdienst endlich heißt: Maß halten!

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    Wir bleiben dran: SharePics zur Kampagne "Maß halten"

    Die Kampagne "Maß halten! - Höchstarbeitszeit im Rettungsdienst kürzen!"

    ver.di Kampagnen