Mehr von uns ist besser für alle

09.12.2022

Verbesserungen erreichen wir nur mit einer starken ver.di. Entscheidend dafür: regelmäßig im Betrieb präsent zu sein. Das Beispiel des Evangelischen Sozialwerks Müllheim.

 
Die ver.di-Betriebsgruppe im Evangelischen Sozialwerk Müllheim ist auch in der Weihnachtszeit aktiv

Verbesserungen erreichen wir nur mit gewerkschaftlicher Organisierung. Entscheidend dafür: regelmäßig im Betrieb präsent und als ver.di sichtbar zu sein. Zum Beispiel fragen wir unsere Kolleg*innen im Evangelischen Sozialwerk Müllheim alljährlich zur Adventszeit nach ihren Weihnachtswünschen. Mehr Lohn, verlässliche Dienstpläne, Entlastung für Dienste in Unterbesetzung werden häufig genannt. Das sind Forderungen an den Arbeitgeber, die wir in unserer Betriebszeitung veröffentlichen. Und es sind Wünsche an uns selbst, die wir gemeinsam durchsetzen wollen.

Leider haben wir noch keinen Tarifvertrag, sondern die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie. Dennoch kommt es auf unsere gewerkschaftliche Durchsetzungskraft an. Denn der Leittarif, an dem sich die Bedingungen im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen orientieren, ist der TVöD. Und der wird von ver.di verhandelt – am besten mit viel Unterstützung aus kirchlichen Betrieben. ver.di nimmt Einfluss auf die Rahmenbedingungen in der Altenpflege, ob bei der Corona-Prämie oder der Finanzierung.

Darüber kommen wir mit den Beschäftigten ins Gespräch. Die nächsten Termine im ver.di-Aktivitätenkalender sind schon eingetragen: *Tarifrunde öffentlicher Dienst *Weltfrauentag 8. März *Tag der Pflege 12. Mai *Buß- und Bettag 22. November. Gute Anlässe gibt es mehr als genug. Man muss sie nur nutzen.

Daniel Wenk, ver.di-Betriebsgruppe im Evangelischen Sozialwerk Müllheim

 

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