112 Rettungskräfte zeigen Stärke

24.01.2023

Wer die 112 wählt, dem wird geholfen, doch dieses Mal waren sie für sich gekommen. Zum Auftakt der ersten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst am Dienstag, 24. Januar, in Potsdam haben mehr als 112 Kolleginnen und Kollegen aus dem kommunalen Rettungsdienst sich bundesweit auf den Weg gemacht und lautstark auf sich aufmerksam gemacht. Sie waren aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern angereist, um sich auch für die Kolleginnen und Kollegen einzusetzen, die im Dienst waren und nicht dabei sein konnten. Sie alle wollten sichtbar machen, dass sich der Rettungsdienst in der aktuellen Tarifrunde stark einbringen will.

Mit Trommeln, Trillerpfeifen und Klatschpappen zeigten die Rettungskräfte zusammen mit Pflegekräften aus Berliner und Brandenburger Krankenhäusern, dass sie voll und ganz hinter den aktuellen Forderungen stehen: 10,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 500,- Euro und 200,- Euro mehr für die Auszubildenden. Sie machten gleichzeitig auf Schildern, Bannern und Plakaten deutlich, wie wichtig ihnen eine Verkürzung der Wochenhöchstarbeitszeit von derzeit 48 Stunden im kommunalen Rettungsdienst ist.

Bühler: Rettungskräfte haben "anständige Löhne verdient" 

Sylvia Bühler, Bundesfachbereichsleiterin und Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, dankte den vielen angereisten Kolleg*innen und Kollegen herzlich für ihren Einsatz. Es sei wichtig, dass sie da seien, um die Forderungen zu unterstützen. "Ihr rettet jeden Tag in diesem Land Leben und dafür habt ihr anständige Löhne verdient", rief sie den anwesenden Rettungskräften zu. Das gelte auch für eine kürze Arbeitszeit. 

Die Forderungen für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes auf einen Blick: Zusammen geht mehr.

Zum aktuellen Stand nach der ersten Verhandlungsrunde informiert diese Pressemitteilung: Positives Signal an Beschäftigte bleibt aus

 

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