Wer stoppt den Befristungswahn?

Das hat ver.di Bundestagsabgeordnete gefragt. Den Mitschnitt der Podiumsdiskussion gibt's hier zum Nachsehen.
22.02.2024

 

Wer nicht live dabei sein konnte, kann die Diskussion zum WissZeitVG am 21. Februar jetzt in voller Länge nachschauen

ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler hat im Anschluss noch einmal einen Appell an die Abgeordnenten gerichtet.

 

Die Bundesregierung hat eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes versprochen. Aber wo bleibt sie? Das haben wir mit Bundestagsabgeordneten diskutiert

  • am Mittwoch, 21. Februar 2024
  • von 17:45 bis 19:15 Uhr
  • in der ver.di-Bundesverwaltung (Paula Thiede-Ufer 10, Nähe Berliner Ostbahnhof, Saal Aida im Untergeschoss) und live im Netz hier auf dieser Seite

Dabei waren:

  • Dr. Carolin Wagner (SPD)
  • Laura Kraft (Bündnis 90 / Die Grünen)
  • Prof. Dr. Stephan Seiter (FDP)
  • Thomas Jarzombek (CDU)
  • Dr. Petra Sitte (Die Linke)
  • Sylvia Bühler (Mitglied im ver.di-Bundesvorstand)

Moderation: Tina Groll

 

Darum geht es:

In der Wissenschaft sind verlässliche Beschäftigungsverhältnisse zur Ausnahme geworden. 80 Prozent des wissenschaftlichen Personals (ohne Professor*innen) hangelt sich von einem befristeten Vertrag zum nächsten. Planbarkeit für Lebenswege oder anspruchsvolle Projekte gibt es so nicht. Das muss sich ändern.

Die Bundesregierung hat versprochen, das Wissenschaftszeitvertragsgesetz zu novellieren und mehr Planbarkeit zu schaffen. Aber der vorliegende Entwurf aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ist enttäuschend. Wir machen uns für eine konsequente Reform stark: Für strengere Befristungsregeln, längere Vertragslaufzeiten und mehr Dauerstellen. Damit auch Wissenschaftler*innen verlässlich planen können.